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Jul 07 2010

Die Außenpolitik der Konföderierten Staaten von Amerika 1861-1865

Abgelegt unter 1789 - 1914/17

Schlacht von Gettysburg - 1863

Eine der verlustreichsten Schlachten des Amerikanischen Bürgerkriegs: In Gettysburg wird Lees Vormarsch in den Norden zurückgeschlagen| Bild: Wikipedia

Von 1861 bis 1865 tobte auf dem nordamerikanischen Kontinent der Civil War. In dieser blutigen Auseinandersetzung, die über 600.000 Yanks und Rebs das Leben kostete, kämpften die Konföderierten Staaten von Amerika (CSA) für ihre Unabhängigkeit und ihren way of life – dazu gehörte auch der Besitz von schwarzen Sklaven. Auf dem diplomatischen Parkett fochten die Südstaaten für ihre völkerrechtliche Anerkennung. Eine Zeitreise in das Amerika des Bürgerkrieges … Weiterlesen »

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Jun 16 2010

Deutsch-polnisches Seminar 1410 – 2010: 600 Jahre Schlacht bei Tannenberg/Grunwald

Abgelegt unter 500 - 1500 n. Chr.,Event

ich möchte Sie auf ein Projekt für junge Leute im Alter zwischen 17 und 28 Jahren aufmerksam machen, an dem sich die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bayreuth e.V. als Vermittlungspartner beteiligt. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Es handelt sich um ein deutsch-polnischer Workshop der Stiftung Rodowo in Masuren, unweit der Grenze zu Litauen und Russland.

Polnischkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist nicht teuer (100 Euro). Vorausgesetzt wird nur Freude an internationalen Begegnungen. Weiterlesen »

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Mai 25 2010

Historikerstreit im 19. Jahrhundert: Die Sybel-Ficker-Kontroverse

Anfang vom Ende des römisch-deutschen Kaisertums? Kaiser Friedrich I. Barbarossa bittet den Welfenherzog Heinrich den Löwen um Waffenhilfe gegen norditalienische Rebellen | Gemälde: Wikipedia

Während die Deutschen in den 1860er Jahren auf den Schlachtfeldern Mitteleuropas um ihre nationale Einheit fochten, tobte in den deutschen Hörsälen ein nicht minder bedeutender Kampf: Die Sybel-Ficker-Kontroverse. Eigentlich ging es den beiden Historikern, Heinrich von Sybel und Julius Ficker, um eine Neubewertung des mittelalterlichen Kaisertums. Doch bekanntlich steckt der Teufel im Detail: Der Protestant Sybel, ein Befürworter der kleindeutschen Lösung der Deutschen Frage, sah in der mittelalterlichen Kaiseridee das Haupthindernis für eine (frühere) Einheit der Deutschen. Der Katholik Julius Ficker, ein Vertreter der großdeutschen Lösung, lehnte die Argumentation Sybels vehement ab. Er verteidigte das mittelalterliche Kaisertum und zeichnete ein anderes Bild vom deutschen Mittelalter. Eine Zeitreise in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts … Weiterlesen »

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Apr 02 2010

Polen 1918-1939 – Teil 3: Zwischen Konfrontation und Koexistenz

Abgelegt unter 1917 - 1989

Treffen in Warschau am 15. Juni 1934 (von links): Deutscher Gesandter Hans von Moltke, Marschall Józef Piłsudski, Joseph Goebbels, polnischer Außenminister Józef Beck - Bild: Wikipedia | Deutsches Bundesarchiv

Berlin, 26. Januar 1934. Eine Sensation: Hitler-Deutschland und Polen vereinbaren einen Nichtangriffspakt. Während sich die Politiker der Weimarer Republik die Revision der “blutenden Grenze” (General Seeckt) auf ihre Fahnen geschrieben haben, machte Hitler eine überraschende Kehrtwende: Er reichte dem Nachbarn im Osten (vorerst) die Hand. Doch Marschall Józef Piłsudski, der Vater der polnischen Unabhängigkeit und Kopf des autoritären Sanacja-Regimes, blieb realistisch. Der polnische Staatsmann sprach von den “ungesunden Romanzen mit den Deutschen” (Hildebrand, Vergangenes Reich, S.589.). Seine Befürchtung: Der Friede mit Deutschland würde nur fünf Jahre dauern. Eine Zeitreise in die Zwischenkriegszeit… Weiterlesen »

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Jan 02 2010

Polen 1918-1939 – Teil 2: Zwischen Demokratie und Diktatur

Abgelegt unter 1917 - 1989

12. Mai 1926. Putsch in Warschau. Józef Piłsudski kurz vor dem Treffen mit dem Präsidenten Wojciechowsky auf der Poniatowski-Brücke – Bild: Wikipedia

In fast allen Länder Europas erlebte die Demokratie nach dem Ersten Weltkrieg Hochkonjunktur. So auch in Polen, das nach 123 Jahren der Fremdherrschaft wieder seine Unabhängigkeit erlangte. Schwache Wirtschaftsstruktur, soziale Spannungen und fehlende Erfahrung mit dem Parlamentarismus schwächten jedoch das demokratische System. Als 1926 die Probleme zu eskalieren schienen, putschte das Militär. Die Militärdiktatur gab sich als Losung „Sanacja“ – die Gesundung des politischen Systems. Eine Zeitreise in die Zweite Polnische Republik… Weiterlesen »

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Okt 25 2009

Polen 1918-1939 – Teil 1: Wiedergeburt

Polen - 1918 bis 1939 - Karte: Wikipedia

Polen in den Grenzen von 1922 bis 1939 und internationale Kriseherde - Karte: Wikipedia (eigenständige Ergänzungen)

Polen war das Gesprächsthema des letzten Monats. Am 1. September 2009 erinnerten polnische, deutsche und russische Spitzenpolitiker auf der Westerplatte an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Dass mit dem deutschen “Überfall auf Polen” der Weltkrieg begann, weiß jeder. Aber wie gut kennen Sie das Polen der Zwischenkriegszeit? Keine leichte Frage – schließlich bezeichnet man auch das heutige Polen als den unbekannten Nachbarn. Deshalb lade ich Sie ein auf eine spannende Zeitreise in die polnische Vergangenheit… Weiterlesen »

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Okt 02 2009

Das Münchner Abkommen 1938

Abgelegt unter 1917 - 1989

Die Architekten des Münchener Abkommens (von links): Neville Chamberlain (GB), Edouard Daladier (Frankreich), Adolf Hitler (Deutschland) und Benito Mussolini (Italien) - Foto: Wikipedia | Deutsches Bundesarchiv

Die Architekten des Münchner Abkommens (von links): Neville Chamberlain (GB), Edouard Daladier (Frankreich), Adolf Hitler (Deutschland) und Benito Mussolini (Italien) - Foto: Wikipedia | Deutsches Bundesarchiv

Gastautor: Robert Schmidtchen

1938 rückte die ČSR in das Blickfeld Adolf Hitlers. Bei ihr handelte es sich aus nationalsozialistischer Sicht um einen “unnatürlichen und geschichtswidrigen Staat [...].” Schon im Frühjahr 1938 gab Hitler bekannt, dass er beabsichtige mittels Fall Grün “die Tschechoslowakei in absehbarer Zeit durch eine militärische Aktion zu zerschlagen.” Der Chef des Generalstabs des Heeres, General Ludwig Beck, zweifelte hingegen am Gelingen dieses Vorhabens. Weiterlesen »

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Sep 18 2009

Surfen mit Barbarossa

Internet-Auftritt zur großen Staufer-Schau

Mannheim – Die mittelalterlichen Kaiser Friedrich Barbarossa und Friedrich II. stehen im Mittelpunkt, wenn im nächsten Jahr 23 Orte und Stätten im Südwesten Deutschlands an die bedeutendste Herrscherfamilie des hohen Mittelalters, die Dynastie der Staufer, erinnern. Von Mai an finden im Stauferjahr 2010 Feste, Konzerte, Inszenierungen und Sonderausstellungen an Orten wie der Reichsburg Trifels bei Annweiler und der Strahlenburg bei Schriesheim, den Domstädten Mainz, Worms und Speyer oder den Kaiserpfalzen Bad Wimpfen, Gelnhausen und Ingelheim statt. Weiterlesen »

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Aug 02 2009

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges – Teil 2: Julikrise und Kriegsbeginn

Abgelegt unter 1789 - 1914/17

August 1914: Begeistert ziehen deutsche Soldaten in den Großen Krieg. Quelle: Wikipedia | Deutsches Budesarchiv

August 1914: Begeistert ziehen deutsche Soldaten in den Großen Krieg. Quelle: Wikipedia | Deutsches Bundesarchiv

Am Anfang des 20. Jahrhunderts war der Balkan  das Pulverfass Europas. Im vorangegangenen Jahrhundert entstanden zahlreiche neue Staaten auf der Konkursmasse des Osmanischen Reiches. Sie hofften ihre nationalen Einheit zu vollenden – auf Kosten ihrer Nachbarn. So geschehen 1912 im Ersten Balkankrieg, als der Türkei die restlichen europäischen Gebiete entrissen wurden, und 1913 im Zweiten Balkankrieg, als Bulgarien seine ehemaligen Verbündeten wegen Gebietsstreitigkeiten angriff.

Die Konflikte auf dem Balkan vergifteten auch die Beziehungen zwischen den europäischen Großmächten. Österreich-Ungarn unterstützte das im Zweiten Balkankrieg unterlegene Bulgarien. Russland war ein Partner Serbiens, das alle Südslawen – auch die unter der Herrschaft der Habsburger lebenden – in einem südslawischen Einheitsstaat vereinen wollte. Es war eine Frage der Zeit, bis neue Spannungen in Südosteuropa ausbrechen … Weiterlesen »

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Jul 28 2009

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges – Teil 1: Das europäische Staatensystem und der Balkan

Abgelegt unter 1789 - 1914/17

Für manche Historiler vergiftete die deutsche Flottenrüstung das englisch-deutsche Verhältnis. Die englische Antwort auf die Herausforderung des Reiches: die Dreadnoughts.

Die deutsche Flottenrüstung, so einige Historiker, vergiftete das englisch-deutsche Verhältnis nachhaltig. Die englische Antwort auf die maritime Herausforderung des Deutschen Reiches: HMS Dreadnought. Quelle: Wikipedia

28. Juli 1914 – Österreich-Ungarn hat dem Königreich Serbien den Krieg erklärt. Am nächsten Tag begann die österreichisch-ungarische Armee mit dem Bombardement Belgrads, der Hauptstadt Serbiens. Der Anlass: Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz-Ferdinands durch serbische Nationalisten vier Wochen zuvor in Sarajewo (Bosnien-Herzegowina).

Was zunächst als ein neuer Balkankrieg gedeutet wurde, entwickelte sich zu einem Weltenbrand: Eine Woche später befanden sich Österreich und das Deutsche Reich mit der Entente Frankreich-Russland-Großbritannien im Krieg. Es folgten vier Jahre eines unvorstellbaren Gemetzels. Was waren die Ursachen für den Ersten Weltkrieg (1914-1918), für die “Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts”? Eine Spurensuche …

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