Babylon, 6. Juni 323 vor Christus. Auf dem Höhepunkt seines Lebens und seiner Macht stirbt der größte Feldherr der Geschichte: Alexander der Große. Mit Anfang 20 führte er seine makedonisch-griechisches Heer gegen die Weltmacht Persien. In der Schlacht von Issos (333 vor Chr.) und von Gaugamela (331 vor Chr.) besiegte er den persischen Großkönig Dareios III. Alexander zog in Babylon ein und ließ sich zum “König von Asien” proklamieren. Anschließend führte der Makedone seine Truppen bis an die Grenzen Indiens. Innerhalb von 10 Jahren hat Alexander das mächtige Perserreich erobert und den Griechen den Zugang zu neuen Ländern eröffnet.

Das Reich Alexanders des Großen (Quelle: Zeitreisen-Blog)
Sein unerwarteter Tod in Babylon hinterließ für die Nachwelt eine Frage: Wollte sich der junge Großkönig auf seinem Ruhm ausruhen oder hegte er Pläne, auch die Völker des westlichen Mittelmeerraumes (Libyer, Karthager, Spaniener, Galier und die italienischen Stämme) zu erobern? Schließlich erzählen die antiken Quellen nur weniges und meistens nur wages über das, was der junge Großkönig in seinem Leben noch plante. Weiterlesen »
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