Monatsarchiv für November 2008

Nov 24 2008

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Wirtschaftliche Bedeutung der Kontinentalsperre

Abgelegt unter 1789 - 1914/17

Zuerst ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Kontinentalblockade der Ersatz für Napoleons gescheiterten Plan einer Invasion Englands war. Die Grundlage für diese Blockade bildeten auf französischer Seite das Berliner und das Mailänder Dekret, auf britischer Seite die so genannten Orders in Council. Sie bedeuteten das Aus für den Import- und Exporthandel Europas. Weiterlesen »

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Nov 14 2008

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Friede von Wien-Schönbrunn 1809

Abgelegt unter 1789 - 1914/17

Mit dem Frieden von Wien–Schönbrunn endete der Krieg zwischen Österreich und Napoleon, der mit dem Überfall Österreichs auf Bayern begonnen hatte. Das Zusammentreffen des russischen Zaren mit dem Kaiser der Franzosen in Erfurt 1808 hatte den Entschluss Krieg zu führen nicht mehr beeinflussen können. Stattdessen waren vom österreichischen Kaiserhof die Rüstungsanstrengungen intensiviert worden. Die Armee Napoleons war bereits seit 1807 auf dem europäischen Kontinent in militärische Unternehmen involviert gewesen und hatte in Bailèn 1808 die erste Niederlage seit 1801 erlitten. Diese Niederlage und die Scharmützel, die sich der britische General Moore auf dem Rückzug nach La Coruña mit den Franzosen lieferte, untergruben das Bild der als unbezwingbar geltenden französischen Armee. Mehr noch, langsam aber stetig wurde „die Wende im napoleonischen Abenteuer“ (Tulard, Napoleon oder der Mythos des Retters) eingeleitet. Weiterlesen »

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Nov 03 2008

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Der zweite preußische Einfall in die Bischofstadt Bamberg während des Siebenjährigen Krieges – 30. Mai bis 10. Juni 1758

Abgelegt unter 1500 - 1789 n. Chr.

In den Jahren 1756 und 1757 waren preußische Truppen in die Böhmische Ebene eingefallen, hatten sich aber unter dem Druck österreichischer Truppen (Schlacht bei Kolin) zurückziehen müssen. Die preußische Stellung konnte durch die Schlachten bei Rossbach und Leuthen Ende 1757 wieder gefestigt werden.

Im Jahr 1758 plante Friedrich II. wiederum einen Einfall in das von Österreich gehaltene Böhmen. Die Siege von Rossbach und Leuthen im Vorjahr gaben dem König die vermeintliche Gewissheit, den Feind nun endgültig schlagen zu können. Als Flankendeckung für die Operationen in Böhmen boten die Preußen ein 30000 Mann starkes Korps unter dem Bruder Friedrichs II., Prinz Heinrich, im Obersächsischen Reichskreis auf. Dieses Korps sollte die flüchtenden Reichstruppen nach ihrer Niederlage bei Rossbach stellen und eine Neuformierung zwischen Bamberg und Würzburg verhindern. Diese durch einen schnellen Vormarsch die Magazine der Reichsarmee bei Bamberg und Würzburg ausschalten, die Reichstruppen von einem Eingreifen in Böhmen abhalten, Werbeplätze für die Gewinnung von Rekruten besetzen und möglichst hohe Kontributionen für die Kriegsführung erpressen. Weiterhin sollten die Bistümer Würzburg und Bamberg zur Neutralität und zum Abzug ihrer Truppen aus der Reichsexekutionsarmee gezwungen werden. Auf diese Weise sollten die Reichstruppen von einem neuen Einfall über die thüringischen Staaten nach Sachsen endgültig abgehalten werden. Weiterlesen »

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