Archiv für das Tag 'Deutsches Reich'

Okt 02 2009

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Das Münchner Abkommen 1938

Abgelegt unter 1917 - 1989

Die Architekten des Münchener Abkommens (von links): Neville Chamberlain (GB), Edouard Daladier (Frankreich), Adolf Hitler (Deutschland) und Benito Mussolini (Italien) - Foto: Wikipedia | Deutsches Bundesarchiv

Die Architekten des Münchner Abkommens (von links): Neville Chamberlain (GB), Edouard Daladier (Frankreich), Adolf Hitler (Deutschland) und Benito Mussolini (Italien) - Foto: Wikipedia | Deutsches Bundesarchiv

Gastautor: Robert Schmidtchen

1938 rückte die ČSR in das Blickfeld Adolf Hitlers. Bei ihr handelte es sich aus nationalsozialistischer Sicht um einen “unnatürlichen und geschichtswidrigen Staat [...].” Schon im Frühjahr 1938 gab Hitler bekannt, dass er beabsichtige mittels Fall Grün “die Tschechoslowakei in absehbarer Zeit durch eine militärische Aktion zu zerschlagen.” Der Chef des Generalstabs des Heeres, General Ludwig Beck, zweifelte hingegen am Gelingen dieses Vorhabens. Weiterlesen »

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Aug 02 2009

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Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges – Teil 2: Julikrise und Kriegsbeginn

Abgelegt unter 1789 - 1914/17

August 1914: Begeistert ziehen deutsche Soldaten in den Großen Krieg. Quelle: Wikipedia | Deutsches Budesarchiv

August 1914: Begeistert ziehen deutsche Soldaten in den Großen Krieg. Quelle: Wikipedia | Deutsches Budesarchiv

Am Anfang des 20. Jahrhunderts war der Balkan  das Pulverfass Europas. Im vorangegangenen Jahrhundert entstanden zahlreiche neue Staaten auf der Konkursmasse des Osmanischen Reiches. Sie hofften ihre nationalen Einheit zu vollenden – auf Kosten ihrer Nachbarn. So geschehen 1912 im Ersten Balkankrieg, als der Türkei die restlichen europäischen Gebiete entrissen wurden, und 1913 im Zweiten Balkankrieg, als Bulgarien seine ehemaligen Verbündeten wegen Gebietsstreitigkeiten angriff.

Die Konflikte auf dem Balkan vergifteten auch die Beziehungen zwischen den europäischen Großmächten. Österreich-Ungarn unterstützte das im Zweiten Balkankrieg unterlegene Bulgarien. Russland war ein Partner Serbiens, das alle Südslawen – auch die unter der Herrschaft der Habsburger lebenden – in einem südslawischen Einheitsstaat vereinen wollte. Es war eine Frage der Zeit, bis neue Spannungen in Südosteuropa ausbrechen … Weiterlesen »

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Jul 28 2009

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Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges – Teil 1: Das europäische Staatensystem und der Balkan

Abgelegt unter 1789 - 1914/17

Für manche Historiler vergiftete die deutsche Flottenrüstung das englisch-deutsche Verhältnis. Die englische Antwort auf die Herausforderung des Reiches: die Dreadnoughts.

Die deutsche Flottenrüstung, so einige Historiker, vergiftete das englisch-deutsche Verhältnis nachhaltig. Die englische Antwort auf die maritime Herausforderung des Deutschen Reiches: HMS Dreadnought. Quelle: Wikipedia

28. Juli 1914 – Österreich-Ungarn hat dem Königreich Serbien den Krieg erklärt. Am nächsten Tag begann die österreichisch-ungarische Armee mit dem Bombardement Belgrads, der Hauptstadt Serbiens. Der Anlass: Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz-Ferdinands durch serbische Nationalisten vier Wochen zuvor in Sarajewo (Bosnien-Herzegowina).

Was zunächst als ein neuer Balkankrieg gedeutet wurde, entwickelte sich zu einem Weltenbrand: Eine Woche später befanden sich Österreich und das Deutsche Reich mit der Entente Frankreich-Russland-Großbritannien im Krieg. Es folgten vier Jahre eines unvorstellbaren Gemetzels. Was waren die Ursachen für den Ersten Weltkrieg (1914-1918), für die “Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts”? Eine Spurensuche …

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Dez 15 2008

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Friedrich von Holstein und die deutsche Außenpolitik 1890-1906

Abgelegt unter 1789 - 1914/17

Friedrich von Holstein in seinem Arbeitszimmer 1906 - Foto: Deutsches Bundesarchiv | Wikipedia

Friedrich von Holstein 1906 - Quelle: Deutsches Bundesarchiv | Wikipedia

Mit dem Abschied des Reichskanzlers Otto von Bismarck wurde er zur Schlüsselfigur der deutschen Außenpolitik: Friedrich von Holstein. Zwar bekleidete er “nur” das Amt eines Vortragenden Rates, aber die nachfolgenden Kanzler und Staatssekretäre des Äußeren schätzten seine Expertise. In ihren Augen war niemand aktenkundiger und keiner hatte mehr Erfahrung auf dem diplomatischen Parkett. Auch Kaiser Wilhelm II. vertraute den Einschätzungen Holsteins, der “Grauen Eminenz” im Auswärtigen Amt.  Doch der außenpolitische Kurs, den Friedrich von Holstein konzipierte, sollte sich für das Deutsche Reich nicht auszahlen. Eine Zeitreise in die Wilhelminische Epoche … Weiterlesen »

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Sep 07 2008

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Was wäre wenn Kurt von Schleicher eine Militärdiktatur errichtet hätte…

Deutschland Anfang der 1930er Jahre. Wirtschaftskrise und eine instabile politische Lage hatten das Land fest in Griff. Ende 1932 schien sich das Blatt zu wenden: General Kurt von Schleicher übernahm die Kanzlerschaft.

General Kurt von Schleicher - Quelle: Deutsches Bundesarchiv | WikipediaDer neue Kanzler war auf dem guten Weg, politische und wirtschaftliche Stabilität zu schaffen. Aber zu einem hohen Preis: der Zerstörung der Weimarer Republik. Ein autoritäres Regime, gestützt auf den Vollmachten des Reichspräsidenten und vollkommen unabhängig vom Parlament, war das Ziel Schleichers und seiner politischen Gesinnungsgenossen um den greisen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg.

Am 28. Januar 1933 war Schleicher nach nicht einmal zwei Monaten Regierens politisch am Ende. Der Reichspräsident lehnte seine weitere Unterstützung ab. Nun war der Weg frei für Hitler. Wie wäre aber die deutsche und europäische Geschichte verlaufen, wenn sich General Schleicher politisch behauptet hätte? Ein Experiment aus dem Bereich der virtuellen Geschichte. Weiterlesen »

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