Archiv für das Tag 'General von Varell'

Nov 03 2008

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Der zweite preußische Einfall in die Bischofstadt Bamberg während des Siebenjährigen Krieges – 30. Mai bis 10. Juni 1758

Abgelegt unter 1500 - 1789 n. Chr.

In den Jahren 1756 und 1757 waren preußische Truppen in die Böhmische Ebene eingefallen, hatten sich aber unter dem Druck österreichischer Truppen (Schlacht bei Kolin) zurückziehen müssen. Die preußische Stellung konnte durch die Schlachten bei Rossbach und Leuthen Ende 1757 wieder gefestigt werden.

Im Jahr 1758 plante Friedrich II. wiederum einen Einfall in das von Österreich gehaltene Böhmen. Die Siege von Rossbach und Leuthen im Vorjahr gaben dem König die vermeintliche Gewissheit, den Feind nun endgültig schlagen zu können. Als Flankendeckung für die Operationen in Böhmen boten die Preußen ein 30000 Mann starkes Korps unter dem Bruder Friedrichs II., Prinz Heinrich, im Obersächsischen Reichskreis auf. Dieses Korps sollte die flüchtenden Reichstruppen nach ihrer Niederlage bei Rossbach stellen und eine Neuformierung zwischen Bamberg und Würzburg verhindern. Diese durch einen schnellen Vormarsch die Magazine der Reichsarmee bei Bamberg und Würzburg ausschalten, die Reichstruppen von einem Eingreifen in Böhmen abhalten, Werbeplätze für die Gewinnung von Rekruten besetzen und möglichst hohe Kontributionen für die Kriegsführung erpressen. Weiterhin sollten die Bistümer Würzburg und Bamberg zur Neutralität und zum Abzug ihrer Truppen aus der Reichsexekutionsarmee gezwungen werden. Auf diese Weise sollten die Reichstruppen von einem neuen Einfall über die thüringischen Staaten nach Sachsen endgültig abgehalten werden. Weiterlesen »

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